Die Kunst des Dialogs

2012-10-12 13.54.39 „Man sollte mal heimlich mitstenographieren, was die Leute so reden“, schlägt Kurt Tucholsky vor. Genau das wollen wir auch tun und dabei analysieren, wie gesprochene Sprache funktioniert. Wir werden feststellen, wie schräg, zum Teil unlogisch wir aufeinander reagieren und dabei wunderbarerweise das Gefühl haben, uns gut zu verstehen. Im nächsten Schritt wollen wir die realitätsnahe Sprache literaturtauglich machen. Außerdem werden wir spielerisch herausfinden, wie Mimik und Gestik in unseren Texten gezielt zum Einsatz, zum „Sprechen“ kommen und wofür das gut sein kann.
Dialoge sind die Handlungsvorantreiber im Drama. Deswegen können wir in der Belletristik von den Dramatikern lernen. Jede Figur hat ihre ganz eigene Motivation, ihr inneres Drehbuch. Dialoge brauchen also echte Dialogpartner bzw. –gegner, damit sie gelingen. Stellen Sie sich vor, eine Figur antwortet der anderen „Das sehe ich ganz genauso. Wie bist du nur auf so einen genialen Gedanken gekommen?“ Das bekommen Sie besser hin.

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