Archiv der Kategorie: Werkzeuge

Ergonomie für Autoren

Zuzuschauen, wie auf Papier etwas entsteht, das es vorher nicht gab, ist etwas Wunderbares und mag sich nicht wie Arbeit anfühlen (Abtippen und Redigieren hingegen schon). Wenn Sie nach einigen Jahren des Tippens eine verspannte Schulter-Nacken-Partie, eine Sehnenscheidenentzündung, Kreuzschmerzen oder gar einen Bandscheibenvorfall haben, dann haben Sie vermutlich zu lange zu angespannt in einer nicht förderlichen Haltung geschrieben. Um ein langwieriges Therapieren zu verhindern und lange Genuss am Schreiben zu behalten, richten Sie sich lieber so früh wie möglich einen ergonomischen Arbeitsplatz ein. Weiterlesen

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Wenn Metaphern zu Fallstricken werden

Es ist ein Irrtum anzunehmen, die Literarizität eines Textes zeichne sich durch eine große Zahl von Metaphern aus. Es kommt nicht auf die Anzahl an, sondern darauf, Sprachbilder richtig dosiert, treffsicher und subtil zu verwenden. Hier ein Beispiel: „Machen wir … Weiterlesen

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Sieben Tipps für einen sprachlich gelungenen Text

In Prosatexten von Anfängern, mitunter sogar in gedruckten Werken finden sich sprachliche Schnitzer, die eigentlich leicht zu beheben sind.
1. Überprüfen Sie jedes Weiterlesen

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Tipps zum Umgang mit Verlegern

Sie haben endlich einen ordentlichen Verlag gefunden? Herzlichen Glückwunsch. Dann haben Sie schon einen Teil eines nicht einfachen Weges hinter sich.
Der Erfolg Ihres Buches beginnt „inhouse“. Am besten ist es, wenn alle Verlagsmitarbeiter Ihr Manuskript lieben und in höchster Weise von Ihnen als Autor überzeugt sind. Dann haben Sie die Chance, dass sich der Verlag für Ihr Buch stark macht.
Seien Sie kooperativ und freundlich, Weiterlesen

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Wie erkennt man einen ordentlichen Verlag?

Wenn Sie am Anfang stehen und ernsthaft als Autor wahrgenommen werden wollen, veröffentlichen Sie niemals in einem Angebot, zu dem Sie selbst Geld zahlen müssen. Ein seriöser Verlag hat einen Wikipedia-Eintrag, eine ordentliche Webseite, ein erkennbares Verlagsprofil (bestimmte Schwerpunkte), hat Angestellte, die auf PR und Marketing spezialisiert sind und würde niemals eine Bezahlung für etwas wie Lektorat, Satz oder Korrektur verlangen. Im Verlagsvertrag ist festgehalten, dass der Autor vom ersten Buch an Prozente erhält, das sollte zwischen 10 und 12 Prozent des Nettoladenpreises liegen. Ein ordentlicher Verlag zahlt ein Garantiehonorar. Weiterlesen

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Verlagssuche

Auf eigene Faust
Die Chance, dass ein unverlangt eingesandtes Manuskript zu einem Buch wird, beträgt angeblich ein Prozent. Das müssen Sie allerdings ins Verhältnis setzen zu der ungeheuren Masse von Manuskripten, die einen Verlag erreicht. Ein Kleinverleger erzählte mir von 5000 Manuskripten im Jahr. Wie viele mögen es dann erst bei Suhrkamp, Fischer und Diogenes sein? Schreibende verschicken Ihre Manuskripte oft wahllos, Weiterlesen

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Recherche, Rechtschreibung und andere Kleinigkeiten

Wenn Sie sich mit einem Text bei einem Wettbewerb, Verlag oder Lektor vorstellen, achten Sie darauf, dass Ihr Manuskript einen professionellen Eindruck macht. Das heißt: das Papier ist blütenweiß und mit tiefschwarzen, gut lesbaren Buchstaben bedruckt, frei von Knicken und Eselsohren. Der Text sieht aus, wie Texte in einem Buch Weiterlesen

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Kreatives Schreiben?

In meiner Erinnerung fällt es in die Zeit um 1990, dass Werkstatt plötzlich Workshop hieß und dass dem Schreiben mit einem Mal das Adjektiv „kreativ“ vorangestellt wurde, kreatives Schreiben also. Ich fand das merkwürdig, denn es klang, als müsse man Menschen erst dazu anleiten, kreativ zu werden. Ist es nicht schon eine schöpferische Leistung, irgendeinen Satz zu Papier zu bringen oder seinem Kind eine eigene Gutenachtgeschichte zu erzählen? Weiterlesen

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Drei Regeln für einen Roman

„Es gibt drei Regeln, wie man einen Roman schreibt. Unglücklicherweise weiß niemand, wie sie lauten.“
Diese Aussage von William Somerset Maugham ist nicht besonders hilfreich, wenn man gerade vor einem Romanprojekt steht, das einem wie ein unüberwindbarer Berg vorkommt.
Und: Soll das die Quintessenz aus jahrzehntelanger Romanerfahrung sein? Weiterlesen

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„Wenn Sie ein Adjektiv sehen

…bringen Sie es um“, empfahl Mark Twain. Etwas praktikabler war die Handlungsanweisung des französischen Zeitungsverlegers Georges Clemenceau an seine Journalisten: „Bevor Sie ein Adjektiv hinschreiben, kommen Sie zu mir in den dritten Stock und fragen, ob es nötig ist.“ Weiterlesen

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