… auf den Seiten der Prosawerkstatt Leipzig!
Wir laden schreibende Erwachsene und angehende Autoren ein, ihr Handwerkszeug und die Sensibilität im Umgang mit literarischen Texten zu erweitern.
Dazu gibt es seit 2008 eine fortlaufende Werkstatt mit zweiwöchentlichen Treffen. 2010 sind sechs Intensivkurse pro Jahr hinzugekommen, die jeweils an einem Wochenende Grundbausteine des Prosaschreibens mit Theorie, spielerischen Übungen und Gruppenlektorat beleuchten. Die Intensivkurse bieten Weiterwegwohnenden oder Schreibenden, die nicht regelmäßig Zeit haben, eine Weiterbildungsmöglichkeit.
Die besten Texte aus dreieinhalb Jahren Prosawerkstatt sind in eine erste Anthologie gemündet, die im März 2012 erschienen ist. Ungefähr zweimal im Jahr gibt es Lesungen mit Teilnehmern der Prosawerkstatt.
In Kürze vervollständigen das Werkstattgespräch und die offene Lesebühne das fassettenreiche Programm der Prosawerkstatt.

Foto: Roland Beer
Wollen Sie Teil der lebendigen Szene rund um das literarische Leben werden, treten Sie mit uns in Kontakt.
Anna Kaleri und ihre Mitstreiter
Die Prosawerkstatt ist ja eigentlich ein Angebot für schreibende Erwachsene, aber hier gibt es einmal auf Anfrage etwas für ganz junge Begabte.
Warum die Oma in der Grütze schwimmt
Schreibwerkstatt für Kinder von 9-12 Jahren mit Anna Kaleri
Organisator: Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind Leipzig
Schreibst du gern eigene Geschichten? Die mit dem zu tun haben, was du erlebst und denkst und fühlst oder die in einer Fantasiewelt spielen? Und möchtest du wissen, ob deine Geschichten spannend und verständlich sind? Mit Unterstützung der Schriftstellerin Anna Kaleri kannst du Unklares zu mehr Klarheit bringen und lernen, wie man Figuren gestaltet und Spannung erzeugt – also wie man eine gute Geschichte gut schreibt.
Nach dreimal drei Stunden kommst du von der Idee bis zu einer vorlese- (oder verschenk-)reifen Geschichte.
Anna Kaleri wurde 1974 im Harz geboren. Sie hat das Schreibhandwerk studiert und arbeitet gerade an ihrem vierten Buch. Für Kinder hat sie bisher nur ein Hörspiel veröffentlicht (Prinzessin Wunderlich will zur Schule gehen, WDR 2006). Anna Kaleri lebt mit ihrem Mann und einem kleinen Professor in Leipzig.
Sie wünschen sich Feedback zur inhaltlichen und sprachlichen Gelungenheit Ihres Textes sowie Tipps und Hinweise, wenn irgendwo “die Säge klemmt”? Gewinnen Sie jetzt eines von drei Lektoraten für bis zu vier Seiten Prosatext.
So einfach geht’s: eine Mail an kontakt@prosawerkstatt.de mit dem Betreff: Wettbewerb. Unter allen Einsendungen verlosen wir am 9. Juni 2012 zum Tag der offenen Tür die drei Gewinner. Die Gewinner werden per Mail informiert und können dann ihren Text schicken. Innerhalb von drei Wochen erhalten sie die Lektoratsvorschläge der Autorin und Werkstattleiterin Anna Kaleri zurück. Viel Erfolg!
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Prosawerkstatt Leipzig
Rietschelstr. 2
04177 Leipzig
Tel.: 0341/6878631
Die Prosawerkstatt ist erst am 17. April wieder per Mail und Telefon zu erreichen.
Am Dienstag nach Ostern können Sie wie jeden Dienstag in der Zeit von 15-19 Uhr vorbeischauen. In der Prosawerkstatt können Sie in Fachzeitschriften und Büchern zu schmökern und bei einem Glas Tee Fragen und Anregungen loswerden.
Der nächste Termin für die fortlaufende Werkstatt ist der 24.4., für den nächsten Intensivkurs zum Thema “Mit allen Sinnen schreiben” können Sie sich bis zum 30. April anmelden.
Die Prosawerkstatt wünscht Ihnen zu Ostern viel Zeit zum Lesen und Schreiben!
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Sie können sich bis maximal zwei Wochen vor Beginn zu einem Kurs anmelden. Frühzeitiges Anmelden sichert einen Platz. Bitte beachten Sie, dass für jeden Kurs bis auf den Kurs “Mit allen Sinnen schreiben” ca. vier Seiten Prosatext für das Gruppenlektorat notwendig sind. Schicken Sie diesen Text bitte als .doc oder .pdf an kontakt[et]prosawerkstatt.de
Haben Sie Fragen, so schreiben Sie eine Mail oder rufen Sie an: 0341/6879676.
Mit dem Ausfüllen des Anmeldeformulars akzeptieren Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Prosawerkstatt.
Tragen Sie in die Betreffzeile den Namen des gewünschten Kurses ein.
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Wenn Sie sich mit einem Text bei einem Wettbewerb, Verlag oder Lektor vorstellen, achten Sie darauf, dass Ihr Manuskript einen professionellen Eindruck macht. Das heißt: das Papier ist blütenweiß und mit tiefschwarzen, gut lesbaren Buchstaben bedruckt, frei von Knicken und Eselsohren. Der Text sieht aus, wie Texte in einem Buch für gewöhnlich aussehen. Sie sollten Ihre Kreativität in den Inhalt der Zeilen legen.
Absolut hieb- und stichfest muss die Rechtschreibung sein. Sicher, auf hundert Seiten schleicht sich selbst bei einem guten Verlag mal ein Fehler ein, aber wenn Ihr Manuskript mehr als einen Fehler pro Seite enthält, könnte es so aussehen, als würden Sie zu wenig Sorgfalt auf Ihr Metier verwenden. Und: der Lesende möchte sich auf den Inhalt konzentrieren und nicht mehr Geduld aufbringen als Sie beim Schreiben. Der einfache Check erfolgt durch die Rechtschreibprüfung des Word-Programms. Übrigens gilt die neue Rechtschreibung. Da die deutsche Sprache selbst für Profies eine Herausforderung bleibt, hilft in Zweifelsfällen der Duden und die Duden-Hotline. Auf der Duden-Webseite gibt es kostenlos ständig was zu entdecken.
Bei einem weiterem Punkt geht es um die Glaubwürdigkeit Ihres Textes. Schon eine Ungereimtheit, und der Leser beginnt an Ihrem Text zu zweifeln. Eine weitere, und die Illusion einer in sich stimmigen Welt bröckelt. Noch eine, und der Leser legt den Text beiseite.
Also: Recherchieren Sie. Machen Sie Notizen, wo auch immer Sie auf etwas Interessantes stoßen. Fotografieren Sie. Speichern Sie Links. Fragen Sie Menschen, die sich auskennen, benutzen Sie Nachschlagewerke und das Internet, wenn Sie Details brauchen. Ein Autor muss genauso wie ein Journalist nicht alles wissen. Aber er muss wissen, wen er fragen kann.
Eine wichtige Rückmeldung erfolgt durch einen Erstleser, also einen Menschen in Ihrem Umfeld, dem Sie vertrauen. Geben Sie ihm den Text ohne Vorerklärungen. Fragen Sie ihn, wenn er fertig gelesen hat, nach seinen Eindrücken. Hören Sie heraus, ob die Handlung verständlich ist. Seien Sie dankbar für jeden Hinweis. Ein Erstleser ist ein wertvolles Korrektiv, nicht nur was Rechtschreibfehler angeht.

von unserer PR-Aktion “Kreative Verschnaufpause”

und von der Buchpremiere am 16.3.12

weitere Fotos finden Sie auf der Facebook-Seite der Prosawerkstatt
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